Ministerin Reiche will ausschließlich den Erneuerbaren schaden
Heute erschien in der Saarbrücker Zeitung ein Interview mit mir unter der Überschrift „Reiche will ausschließlich den Erneuerbaren schaden”. Gemeint ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Die jüngsten Erkenntnisse über ihre Politikvorschläge lassen keine andere Einschätzung zu. Wie jetzt bekannt wurde, sollen mit der von ihr vorbereiteten EEG-Novelle nicht nur die Vergütungszahlungen für alle neuen PV-Anlagen unter 25 kW gestrichen werden, sondern sogar für alle anderen neuen Erneuerbare-Energien-Stromeinspeiser wie kleine Wasserkraftanlagen, Kleinwindanlagen, kleine Kraftwärmekopplung mit Biogas, Biomethan, Pflanzenöl, Holzgas und andere.
Gerade hat das Start-up Energyminer – fischfreundlich, ohne Aufstauungen und ökologische Nachteile – die Genehmigung für 124 schwimmende Kleinkraftwerke im Rhein erhalten. Mit hunderten Schwarmkraftwerken sollen kleine Strömungsturbinen eine verlässliche Stromerzeugung vor allem auch im Winter, wenn die Solarenergie schwach ist, schaffen.
Doch wenn die Gesetzesänderung mit Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine EEG-Anlagen kommt, ist auch diese hoffnungsvolle Innovation, die in tausenden Flüssen der Erde massenhaft eingesetzt werden und so eine neue große Industrieproduktion in Deutschland schaffen könnte, wieder am Ende.
Innovationsfeindlicher können die Pläne von Ministerin Reiche nicht sein.
Daher: Kommen Sie morgen, Samstag, auf die Großdemonstrationen in Berlin, München, Köln und Hamburg und helfen Sie mit, dass Frau Reiche endlich zurücktreten muss.
Die Politik von Ministerin Reiche ist in höchstem Maße schädlich für den Klimaschutz, für eine Energiesicherheit ohne Erdöl und Erdgas, für die Gesundheit der Bevölkerung, für eine kostengünstige Energieversorgung und für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland an sich.
Lesen Sie zur gesamten Einschätzung der Arbeit von Reiche
hier mein Interview heute in der Saarbrücker Zeitung
