Der Planet Erde kann und muss mit ozeanischen Algenfarmen wieder abgekühlt werden! Fränkische Zeitungen berichten über die ersten Aktivitäten dazu

Hitzewellen, Wassermangel, Waldbrände, Ernteausfälle, extreme Stürme, extreme Regenfälle und wirtschaftliche Schäden von Landwirten bis Binnenschiffern, von Atomkraftwerksbetreibern bis hin zu Wasserkraftanlagenbetreibern sind längst nicht mehr nur Warnungen von Klimaforschern für die Zukunft, sondern nehmen bereits heute schon schlimme Ausmaße an – auch bei uns. Mit einem Weiter-so wie bisher wird sich die Erde immer schneller und stärker aufheizen und die Klimakatastrophen immer schlimmer werden.

Kein Umdenken bei den Verursachern der Klimaschäden, Beispiel Landwirtschaft

Überall rufen klimageschädigte Wirtschaftsmanager, aktuell insbesondere die Binnenschiffer und der Bauernverband, nach dem Staat, um finanziellen Ausgleich zu bekommen.

Quelle: VerkehrsRundschau – Binnenschiffer fordern Staatshilfe wegen Niedrigwassers

Erneut fordert auch der Bauernverbandspräsident Rukwied, die sowieso schon hohen Subventionen für fossilen Diesel und fossile Düngemittel, die höchst klimaschädlich sind, noch auszuweiten, da die Landwirte große Missernten haben.

Quelle: Tagesschau – Ernteausfälle: Bauernverband fordert Hilfen

Damit kann es aber keine Umstellung der Landwirtschaft auf klimaschützende Anbaumethoden geben, und die Landwirtschaft trägt so weiterhin selbst dazu bei, die Klimaschäden, die sie besonders treffen, noch auszuweiten. Die nächsten Missernten werden dann noch schlimmer sein.

Der Staat solle also mit Steuergeldern die Schäden bezahlen, die viele der Wirtschaftsmanager, z. B. in der fossil betriebenen Binnenschifffahrt, und konventionelle Landwirte durch jahrzehntelange Missachtung einer klimaschützenden Wirtschaftsweise selbst mitverursacht haben.

Dabei verlangen sie Unmögliches von den Staatsregierungen in Deutschland, Spanien oder Frankreich, wo in diesem Jahr besonders schlimme Waldbrände wüteten. Deren Staatshaushalte sind auf Schuldenrekordniveau und unterliegen daher einem massiven Sparzwang. Die wirtschaftlichen Schäden infolge der Erdaufheizung werden in der öffentlichen Hand, bei vielen Unternehmen, den Landwirten und Privatleuten immer deutlicher sichtbar. Sie sind inzwischen so immens hoch, dass die Steuerzahler die Klimaschäden durch Waldbrände, Ernteverluste, Verkehrsprobleme, Probleme bei der Atomstromerzeugung u. v. a. m. niemals über die öffentlichen Haushalte begleichen können.

Die massiven Klimaschäden, die die Menschen in diesem Jahr in der EU und auch bei uns in Deutschland erschrecken, sind in anderen Teilen der Welt schon längst katastrophal

Die außergewöhnlichen katastrophalen Waldbrände in Spanien, Frankreich, aber auch Belgien und Deutschland in diesem Jahr sind bereits seit Jahren schlimmste Realität in Kanada, Kalifornien, Sibirien, Australien, Afrika und anderswo. Wir haben diese Gefahr in Europa nur verdrängt, so nach dem Motto nach Vogel-Strauß-Art: „Bei uns in der EU wird es schon nicht so weit kommen“. Dabei heizt sich gerade Europa besonders stark auf. So liegt die mittlere Temperatur in Europa schon um 2,5 °C über dem vorindustriellen Niveau; global etwa 1,5 °C.

Quelle: Watson – Warum Europa schneller wärmer wird als andere Kontinente

Nun wird immer mehr Menschen, die sich mit den Ursachen beschäftigen, immer klarer:

Mit weiterer Aufheizung der Erde werden wir alle am Ende keine Überlebenschance mehr haben. Die einen wird es früher treffen, die anderen später – am Ende aber uns alle, wenn es so weitergeht wie bisher.

Aber was muss denn getan werden, um die zunehmende Hitze abzuwehren? Eine Abkühlung der Erde kann und muss das Ziel sein. Geht nicht, sagen fast alle Menschen und arbeiten daher nicht an diesem Überlebensziel der Menschheit.

Klimaanpassung wie Hitzeschutz sind notwendig, aber reichen nicht aus

Hitzeschutzmaßnahmen werden stattdessen jetzt erst gefordert, obwohl die Dramatik der Aufheizung der Erde seit Jahrzehnten bekannt ist. Viel zu spät und letztendlich auf Dauer wirkungslos, wenn die Aufheizung der Erde mit der Verbrennung von Erdöl, Erdgas, Kohle und einer intensiven Landwirtschaft immer weiter geht. Die Erdtemperatur wird weiter steigen und in ein bis zwei Jahrzehnten müssen wir fürchten sommerliche Extremtemperaturen auch deutlich über 45 °C in Deutschland zu sehen, womit die heute eingeführten Hitzeschutzmaßnehmen – wenn sie denn überhaupt kommen – dann schon nicht mehr ausreichen würden.

Ja, natürlich sind Hitzeschutzmaßnahmen längst überfällig, und das Schweigen von Kanzler Merz angesichts der über 12.500 Hitzetoten schon in diesem Jahr 2026 unerträglich. Aber wenn es nicht gleichzeitig endlich wirksamen Klimaschutz geben wird, werden alle Hitzeschutzmaßnahmen in den kommenden Jahren unzulänglich sein.

Abkühlung der Erde muss zum entscheidenden Ziel werden, das alle Menschen und Politik unterstützen

Daher: Die einzige Chance für das Überleben der menschlichen Zivilisation wird sein, die Temperatur der Erde wieder um etwa 1,5 °C abzukühlen. Die Erde muss also wieder abgekühlt werden.

Globale Klimaneutralität bis 2045 wird aber die Erde bis 2050 auf wohl 3 °C aufheizen.

Was das schon in den kommenden Jahren bedeuten wird, kann sich heute noch kaum jemand vorstellen.

Alle Klimaschutzziele von Kommunen und der deutschen Regierung sowie der europäische Green Deal, die chinesischen und die unter Biden beschlossenen amerikanischen Klimaschutzziele und das Pariser Klimaschutzabkommen sind daher komplett unzulänglich und längst gescheitert.

Das sechste Massenaussterben auf der Erde droht und der Mensch ist der Verursacher

Wenn die Menschheit jetzt nicht komplett neu denkt und komplett anders handelt, wird sie untergehen – so wie einst die Lebewesen an Land und im Meer in den bisher fünf größten Massenaussterben auf dem Planeten Erde.

Unterschiedliche Ursachen hatten jeweils die Atmosphäre und Ozeane massiv verändert.

Insbesondere das Perm-Trias-Massenaussterben vor ca. 252 Mio. Jahren wurde durch hohe Konzentrationen von Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre und eine damit zusammenhängende Versauerung der Meere verursacht.

Quelle: Global Landscapes Forum – The Big Five Mass Extinctions

Exakt Ähnliches verursacht die Menschheit nun seit über 100 Jahren selbst – durch das Verbrennen von Erdöl, Erdgas und Kohle. Damit zeichnet sich ab, dass die Menschheit um ein Vielfaches schneller in der selbstverursachten Auslöschung ist, als die natürlichen fünf Massensterben in der Erdgeschichte.

Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre muss wieder gesenkt werden

Eine Abkühlung der Erde kann nur mit der Senkung der heutigen viel zu hohen CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 430 ppm CO2 bis unter 330 ppm gelingen.

1.700 Milliarden Tonnen CO2 müssen daher wieder aus der Atmosphäre entfernt werden, gerade mal soviel, wie die Menschheit insbesondere mit dem Verbrennen von Erdöl, Erdgas und Kohle in den letzten hundert Jahren emittiert hat.

Die Energy Watch Group hatte im letzten Jahr ein auf wissenschaftlicher Basis beruhendes Papier geschrieben, in dem die zentralen Lösungen für diese gigantische Kohlenstoffreinigung der Atmosphäre liegen: riesige Makroalgenfarmen in den großen offenen Ozeanen.

Es fußt insbesondere auf den langjährigen Forschungen von Prof. emerit. Dr. Victor Smetacek vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.

Quelle: Energy Watch Group – Ocean Farming und CO2-Entnahme

Weltweites Interesse an der Meeresalgenlösung wächst, Klausurtagung in Hammelburg

In diesem Jahr hat dieses EWG-Papier die Grundlage für großes Interesse gelegt, insbesondere in China,

Quelle: Hans-Josef Fell – Chinareise Teil 2

aber inzwischen auch bei der EU-Kommission und einigen anderen Institutionen.

Um diese Initiativen weiter mit Leben zu erfüllen, trafen sich die Initiatoren in Hammelburg zu einer Klausurtagung. Diese Gruppe nennt sich „Cooling the planet by multi purpose ocean farming“ (Globale Abkühlung mit vielfältigen marinen Algenfarmen).

Dieser Gruppe gehören an: Dr. Victor Smetacek, Frank Schweikert, Carl Fechner, Franziska Pausch und ich selbst.

Es wurden Strategien besprochen, wie diesen Meeresalgenfarmen mit allen Nationen in großem Stil zum internationalen Durchbruch verholfen werden kann. Eine chinesisch-europäische Ocean-Farming-Initiative für eine Restauration des Erdklimas und Bewahrung der Biodiversität steht nun im Mittelpunkt der nächsten Schritte.

Über die Ergebnisse der Initiative berichtete nach einem Pressegespräch auch die fränkische Presse

Lesen Sie hier den Artikel der Journalistin Susanne Will im Fränkischen Tag.

Er ist auch erschienen in der Saalezeitung, Main Post, Passauer Neue Presse und anderen fränkischen und bayerischen Zeitungen:

Quelle: Fränkischer Tag – Hammelburger Fell will mit Algenfarmen Klima retten

Im Folgenden einige Auszüge aus dem Zeitungsbericht:

„In diesem Sommer 2026 dürfte auch der Letzte das Fieber der Erde gespürt haben. Verheerende Waldbrände auf der ganzen Welt, trockengefallene Flüsse, viel mehr Hitzetote. Der Grund: etwa 1,7 Billionen Tonnen überschüssiges CO2 in der Atmosphäre. Die Verbrennungsrückstände von Kohle, Öl und Gas liegen wie eine schwere Heizdecke über der Erde. Überall auf der Erde forschen Wissenschaftler daran, wie es gelingen kann, der Atmosphäre CO2 zu entziehen. Hoffnung kommt auch aus Hammelburg. Schon vor 40 Jahren hatte Hans-Josel Fell eine Vision, die damals belächelt wurde. Heute ist Solarenergie Standard. Fell hat nun wieder eine Vision. Mit dem weltweit renommierten Prof. emerit. Dr. Victor Smetacek vom Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven legt er eine Lösung des CO2-Problems vor. Im Mittelpunkt stehen Pflanzen, die bislang eher stiefmütterlich behandelt wurden: schwimmende Meeresgroßalgen.

Hans-Josef Fell, ehemaliger Abgeordneter Im Bundestag, Solarpionier und Erfinder des EEG-Gesetzes, sitzt in einem Konferenzraum eines Hammelburger Hotels. Mit am Tisch: Victor Smetacek, gemessen an seinen Veröffentlichungen einer der renommiertesten Meereswissenschaftler der Welt; Frank Schweikert, Gründer und Vorstand der Deutschen Meeresstiftung, Vize-Chef der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung und Berater der EU-Kommission für die Wiederherstellung von Ozean und Gewässern; Jürgen Kurz, Grünen-Mitbegründer und Unternehmer aus Shanghai; Carl Fechner, Filmproduzent (ca 45 Beiträge in „Welt der Wunder“, Kinofilm „Die 4. Revolution“); die Meeresbiologin Franziska Pausch.“

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„Victor Smetacek forscht schon seit vielen Jahren an dieser Idee: „Wir pflanzen in diese Meereswirbel Algen. Der Vorteil: Sie können nicht aus dem Wirbel entweichen, daher werden die Küsten geschont.“ An den Küsten, mischt sich Hans-Josef Fell ein, werde schon viel unternommen, beispielsweise mit der Aufforstung von Mangrovenwäldern. Aber das sei viel zu wenig.

Deshalb, so Smetacek, „denken wir in riesigen Dimensionen“. Was heißt, dass auf dem offenen Meer große Plattformen entstehen werden, ähnlich Ölplattformen, die dann in diesen riesigen Algenfarmen stehen werden.

Von den Plattformen aus werden die mit CO2 angereicherten Algen dann geerntet. „Und verarbeitet“, sagt Smetacek. Denn Algen sind wahre Wundermaterialien. Aus ihnen können Lebensmittel, Kleider, Tierfutter, Düngemittel, Biotreibstoffe und sogar biobasierte, also erdölfreie Kunststoffe sowie Baumaterialien hergestellt werden. Das schaffe wiederum viele Arbeitsplätze, auf den Meeren, wie auch an Land.“

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„Weshalb sie jetzt an die Öffentlichkeit gehen: In der Mitte des Tisches liegt eine edle rote Mappe. Der Inhalt: ein Letter of Intent, also eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit. Die Parteien: auf der einen Seite die von Fell gegründete „Cooling the planet by multi purpose ocean farming“ (Globale Abkühlung mit vielfältigen marinen Algenfarmen). Auf der anderen Seite: die chinesische Global ONCE (Global Ocean Negative Carbon Emissions).

Unterzeichnet ist das Schriftstück von Nianzhi Jiao, dem Präsidenten von Global ONCE. Hans-Josef Fell: „Jiao ist in der Welt der Wissenschaft einer der bekanntesten Personen. Und er ist Berater der chinesischen Regierung.“

China, das muss man wissen, ist weit vorne, was regenerative Energie angeht, und investiert viel Geld in Forschung und Bau von Kohlenstoffsenken. Die chinesischen Meeresforschungsinstitute in Xiamen haben von der Regierung in Peking den Auftrag erhalten zu untersuchen, wie große Kohlenstoffsenken in den Meeren geschaffen werden können.“

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„Hans-Josef Fell glaubt fest an die Berechnungen und Forschungen von Victor Smetacek, so wie er einst an die Berechnungen und Forschungen in Sachen Solarenergie geglaubt hat. Vielleicht also geht wieder eine Revolution von Hammelburg aus in die Welt. „Wir hoffen sehr, dass sich überall auf der Welt Menschen und Investoren finden, die mit uns an den Algenfarmen arbeiten.“

Jetzt suchen sie nach Geldgebern, ob in der Wirtschaft oder gleich bei Staaten. Und es muss schnell gehen. Frank Schweikert von der Meeresstiftung: „Wir müssen mit der Entfernung des Kohlenstoffs aus der Atmosphäre und den Ozeanen sehr schnell sein, also in wenigen Jahrzehnten handeln, da die 1,5°C Erderwärmung ja schon überschritten sind.“