Liebe Leserinnen und Leser,

Friedrich Merz ist mit Black Rock einer der schlimmsten Anheizer der Klimazerstörung.

Jetzt will er auch noch Klimaflüchtlingen Asyl verweigern.

Friedrich Merz, einer der Kandidaten für den CDU-Vorsitz hatte sich auf der dritten Regionalkonferenz der CDU in Thüringen dafür ausgesprochen, das Grundrecht auf Asyl zu ändern. In diesem Zusammenhang hat er vorgeschlagen, den Klimawandel nicht als politische Verfolgung und damit als Asylgrund gelten zu lassen.

Eine unglaubliche Verfehlung.

Merz gehört zu den schlimmsten Verursachern der Erdüberhitzung und in deren Folge zu den Verursachern von über 20 Millionen Klimaflüchtlingen, die heute schon ihre Heimat verlassen müssen, weil der Klimawandel ihnen die Lebensgrundlagen in der Heimat zerstört hat.

Die Weltbank hatte erst in einem großen Bericht davor gewarnt, dass es bis 2050 140 Millionen Klimaflüchtlinge auf der Welt geben wird.

Merz will dem Problem offensichtlich nur mit Abschottung entgegentreten. Von einer wirksamen Klimaschutzpolitik hat man von Merz bisher nichts gehört.

Kein Wunder, denn Merz verdient jährlich Millionen mit dem Aufheizen der Erdatmosphäre.

Merz ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der deutschen Tochter des Vermögensverwalters Black Rock.

Black Rock ist der weltweit größte Vermögensverwalter mit 6,3 Billionen US Dollar. Black Rock ist auch der weltweit größte Investor in neue Kohlekraftwerke und einer der größten in Erdöl und Erdgasfirmen, sowie der größte US-Investor in die Regenwaldzerstörung.

US-Aktivisten haben daher große Kampagnen gegen die destruktiven Geschäfte von Black Rock gestartet, die auch Friedrich Merz zu verantworten hat.

Es ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten, zuerst mit Millionen Verdiensten große Bewegungen an Klimaflüchtlingen zu verursachen und sie dann über Grundgesetzänderungen auch noch auszusperren.

Unter Friedrich Merz würde die CDU sich wohl vollständig von dem letzten verbliebenen winzigen Rest der Verantwortung für diesen Planeten verabschieden.

 

Hammelburg, den 27. November 2018

Ihr Hans-Josef Fell