Ecosia: Ein Lichtblick in der Tech-Welt – und warum wir alle mitmachen sollten
Während die Welt auf einen Klima-Kollaps zurast, explodieren die Vermögen der Tech-Barone. Könnten sie diese Katastrophe nicht verhindern? Ja, sie könnten – nutzen das Geld aber für Weltraumflüge, Privatinseln, den Kauf von Zeitungen und die Gier nach noch mehr.
Dass es auch anders geht, zeigt die Suchmaschine Ecosia. Wie ein moderner Robin Hood macht Ecosia Google und Microsoft Marktanteile streitig und steckt seine Gewinne zu 100 % in Klima- und Umweltschutz.
Quelle: Ecosia – Klima- und Umweltprojekte
“Bäume statt Billionäre”
Ein Großteil der Gewinne von Ecosia fließt in die Wiederaufforstung von Wäldern in Biodiversity Hotspots weltweit. Vor gut einem Monat habe ich im Naturkundemuseum Berlin zusammen mit 200 Menschen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Ecosias 250-millionensten wiederaufgeforsteten Baum gefeiert.
Ecosia investiert aber auch in Erneuerbare Energien. Strom macht den größten Teil des ökologischen Fußabdrucks einer Suche aus. Und während Google seine Klimaversprechen aufgekündigt hat und Microsoft plant, den Katastrophenatomreaktor von Three Mile Island wieder anzufahren, baut Ecosia weit über den eigenen Bedarf Erneuerbare Energien aus und deckt in seinen Investments die ganze Breite der Schönheit der PV ab:
– 600 Aufdach-Photovoltaik-Anlagen machen dezentrale Energieversorgung für Haushalte möglich.
– Ein Dutzend Gewerbeanlagen, umgesetzt mit Enviria, zeigen: Auch Kleinunternehmen und Gewerbe können ihre Energieerzeugung selbst gestalten – und dabei noch Geld sparen und sich von den Preisexplosionen des fossilen Systems unabhängig machen.
– Ein Solarpark zusammen mit Naturstrom, einem Pionier der Erneuerbaren Energien, speist nicht nur konkurrenzlos billigen Strom ein, sondern schafft auf dem Gelände außerdem Biotope für Insekten, Amphibien und Schafe.
– Gewerbe-PV-Anlagen im globalen Süden mit Ecoligo helfen die Investitionslücke im Globalen Süden zu schließen. Auch dort ist PV die preiswerteste Alternative.
Die Meinungsmacht der Tech-Milliardäre stürzt die Welt in die Klimahölle
Ecosia zeigt im Kleinen wie jeder hundertfache Milliardär fast im Alleingang die Welt retten könnte. Leider werden wir die Superreichen nicht dazu bewegen. Eine dramatische Situation: die Technologien sind da, das Geld ist da, aber die Welt stürzt aufgrund der Gleichgültigkeit der Mächtigen in die Klimahölle, wie UN-Generalsekretär Antonio Guterres es nennt.
Ja, schlimmer noch: Einige der superreichen Hightech-Giganten wie Elon Musk oder Peter Thiel nutzen ihre Informationsmacht, um zu desinformieren. Das Leugnen des menschengemachten Klimawandels gehört bei vielen von ihnen zum Repertoire. So manipulieren sie die öffentliche Meinung, die aktuell immer weniger vom zwingend notwendigen Klimaschutz hören will.
Wir können alle auch mit Ecosia suchen
Ehrlicherweise haben wir es aber alle in der Hand: der Wechsel von Google oder Microsoft dauert keine zehn Minuten. Ob Änderung der Standardsuchmaschinen-Einstellung im Browsermenü oder das Herunterladen von Ecosias Desktop-Browsern oder Browser-Apps – jeder kann wechseln und das kostenlos.
Ecosia ist datenschutzfreundlich und das sehr glaubwürdig: es betreibt die meisten Dienste, über die BigTech uns ausspioniert, gar nicht. Aufgrund des europäischen Sitzes greift auch der US CLOUD Act ins Leere, der der US-Regierung Zugriff auf alle Daten von US-Firmen gibt, egal wo auf der Welt sie gespeichert sind. Und aufgrund des Unternehmenssitzes in Deutschland (und nicht in Irland), zahlt Ecosia auch ganz normal Steuern.
Millionen von Menschen sind schon zu Ecosia gewechselt. Auch große Organisationen wie die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Niedersachsen sowie SAP, Deutsche Telekom und DHL haben unternehmensweit ihre Standardsuchmaschine auf Ecosia umgestellt. Und das immer auf die Initiative Einzelner hin.
Ich habe in meinem Leben gelernt: Technologie ist nicht gut oder böse. Es kommt darauf an, wer sie nutzt und wofür. Big Tech zeigt, wie Macht und Geld die Welt zerstören können. Ecosia zeigt, wie Technologie die Welt retten kann.
Am besten wechseln wir alle – sofern noch nicht geschehen – noch heute zur Suchmaschine Ecosia
Die Detailinformationen habe ich von Ecosia selbst erhalten.
