Zum heutigen Festakt in Oberelsbach zur Sicherung und Erweiterung der Kernzone und Gesamtfläche des Biosphärenreservats Rhön erklärt der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Hammelburger Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell:

Grünen-MdB Hans-Josef Fell kritisiert aber fehlende Würdigung der Zivilgesellschaft 

„Ein guter Tag für die Rhön“, so Grünen-MdB Hans-Josef Fell. Eines der bedeutendsten Bundesländer übergreifenden Naturschutzprojekte dieses Jahres sei die Sicherung und Erweiterung der Kernzone und Gesamtfläche des Biosphärenreservats Rhön. Fell: „Die Kernzonenerweiterung ist ein Glücksfall. Mit zusätzlich über 3500 Hektar ist dies der größte Zugewinn an Naturschutzfläche in Deutschland seit vielen Jahren. Dies ist auch aktiver Klimaschutz weil Naturschutzflächen viel Kohlendioxid binden.“ Neben dem Naturschutz solle im Biosphärenreservat auch das nachhaltige Wirtschaften gefördert werden. Energiepolitiker Fell: „Die bisherige Blockade der Windkraft gefährdet dies und steht so mit dem geforderten Ausbau des nachhaltigen Wirtschaftens in Widerspruch.“ Es brauche dringend Zonierungskonzepte für Windkraft im Biosphärenreservat, fordert Fell, „damit auch nachhaltige Klimaschutztechnologien wie die Windkraft zur Einkommenssteigerung der Bevölkerung beitragen können“.

„Sehr schade ist, dass sich wieder einmal nur die CSU selbst feiert“, so Fell. Anstatt auch die für den Naturschutz und das Biosphärenreservat aktiven Menschen aus der Zivilgesellschaft, wie zum Beispiel die Vertreter des Bund Naturschutz, auszuzeichnen, wurden wieder einmal ausschließlich CSU-Mandatsträger geehrt. Hans-Josef Fell: „Das finde ich bedauerlich.“