„Die bayerische Staatsregierung hat ohne Not die in der Bürgerschaft und mit der Bundesregierung bisher geschaffenen Unterstützungen der Energiewende aufgekündigt“, so Ex-MdB Hans-Josef Fell und Sprecher der Klagegemeinschaft Pro Windkraft. Mit der 10H Regelung wolle sie den Windenergieausbau in Bayern beenden und mit ihrer Zustimmung zur EEG Novelle 2014 habe sie den Ausbau von Solarstrom, Bioenergien, Wasserkraft und Geothermie abrupt ausgebremst.

Fell: „Mit dem Anstiften von Bürgerprotesten gegen die von ihr mitbeschlossenen Leitungen schürt sie aktiv Unfrieden in der Gesellschaft – und mit ihrem Ziel die Schwankungen von Solar- und Windstrom mit neuen fossilen Kraftwerken auszugleichen heizt Energieministerin Aigner auch noch unnötig die Welterwärmung an.“

In weiten Teilen der bayerischen Bevölkerung, die lange für den Atomausstieg und den Klimaschutz gekämpft habe, werde sie mit dieser Agenda keine Unterstützung bekommen, ist Fell überzeugt. Statt dessen sollte sie die Gesetzesentwicklung um die 10H Windkraftregelung besser sofort beenden, die Großen Stromleitungen einer Verkabelung zuführen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Speichertechnologien in den Mittelpunkt rücken.

Hans-Josef Fell: „Die bayerische Bevölkerung hat längst gezeigt, dass sie das mittragen würde. Der Energiedialog ist daher untauglich und wird nicht zum Erfolg führen.“
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